Rot-Weiß sagt „Danke!“

Bei der Übergabe der 20 000 Stimmen für das neue Stadion.

Übergabe von 20 000 Stimmen für neue Arena in Erfurt an Wirtschaftsminister und Stadt/ Unterstützung auch von DFB-Präsident

Präsidium und Aufsichtsrat des FC Rot-Weiß Erfurt (RWE) haben sich kürzlich bei Wirtschaftsminister Matthias Machnig und bei der Stadt Erfurt für die großartige Unterstützung auf dem Weg zu einer neuen Arena bedankt. RWE-Präsident Rolf Rombach, sein Vertreter Detlef Goss und der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Volker Hagenauer, überreichten ihm 20 000 Stimmen der „Kampagne PRO-Stadion“.

Rombach freute sich über die positive Entwicklung und sagte, dass sein Einsatz für die Modernisierung des Stadions in der Vergangenheit einem Spießrutenlauf geglichen hätte. Auch DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger brachte in einem Brief seine Freude über die gute Entwicklung des Stadions zum Ausdruck. Laut Wirtschaftsminister Matthias Machnig brauche die Stadt eine moderne Infrastruktur und eine Arena, die weit über den Sport hinaus gehe. Oft, so Machnig, werde zu viel problematisiert und einem Projekt zu wenig Chancen gegeben. Zudem erhalte man die Fördergelder. Daher müsse die Stadt jetzt ihre Signale auf „grün“ stellen. „Wir erreichen bald die letzte Ausfahrt“, sagte Machnig.

Uwe Spangenberg, Beigeordneter der Stadt Erfurt für Städteplanung und Umwelt, stimmte dem zu. „Wenn wir als Stadt jetzt nicht zuschlagen würden, müssten wir mit dem Klammerbeutel gepudert sein.“ Erfurt liege im Zeitplan, auch hinsichtlich der Beschlüsse für die Umsetzung der Modernisierung.

Aus dem Brief von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger:

„Die Aussicht auf eine neue Arena ist für den Erfurter Fußball eine wunderbare Sache. Das aktuelle Stadion genügt leider nicht mehr den Ansprüchen, die in der heutigen Zeit an eine moderne Arena in den oberen Fußballklassen gestellt werden. (...) Der Stadionum- oder -neubau ist nicht nur für den Verein ein Schritt nach vorne. Die Stadt tut mit dieser Investition auch gleichzeitig etwas für die wirtschaftliche und, was noch wichtiger ist, die soziale Seite. Sie bindet Menschen über den Fußball an die Gemeinschaft. Es freut mich daher zu hören, dass Stadt und Land dies inzwischen auch so sehen und finanziell beflügeln. (…) "